Kecskemét Stadt Sehenswürdigkeiten und Attraktionen

Kecskemét Sehenswürdigkeiten: Katona József Theater

Den Namen hat das Theater vom berühmten Sohn der Stadt, József Katona bekommen, dem man das erste ungarische Nationaldrama verdanken kann. Das „Schmuckkästchen” der Stadt ist demm Lusttheater in Budapest (Vígszínház) ähnlich, das ist aber kein Zufall, da beide Gebäude anhand der Pläne der berühmten Architekten Ferdinand Fellner und Hermann Helmer gebaut wurden. Die Dekorationselemente des, für das Millennium – d.h. tausend Jahre nach der ungarischen Landnahme - in eklektischem Stil gebaute neobarocken Theaters, sind im größten Teil Arbeiten vom österreichischen Bildhauer Henrik Hausbeitner. Das Mittelelement, des mit einem Vordach mit Baldachin versorgten Haupteinganges, wird von dekorierten Pfosten zusammengehalten.

Aus dem Eingang öffnet sich der gestrekte Vorraum, auf der Wand befinden sich drei rote Gedenktafel aus Kalkstein. An der inneren Wandoberfläche befinden sich reich vergoldete Stuckdecken, Kronleuchter und Wandleuchter. Das Theater hat am 11. November 1917 József Katonas Namen übernommen. Im Sommer des Jahres 1961 wurde das Gebäude modernisiert, zur ähnlichen Erneuerung kam es unter der Direktion von Ferenc Lendvay in den Jahren 1986-87 anhand der Pläne von den Architekten mit Ybl-Preis Gábor Farkas und Pál Boros. Aus dem Namensverzeichnis der Direktoren ragt Vilmos Radó herraus, der das Theater 15 Jahre lang geleitet hat. In den siebziger Jahren bestürmen die Stücke von József Ruszt die heimatlichen Gipfel der Schauspielerei. In den achziger Jahren war die Schauspielgruppe von Miklós Jancsó und später von Ferenc Lendvay maßgebend in der ungarischen Theatergeschichte. Seit 2009 funktioniert das Theater unter der Leitung von Péter Cseke. Der Innenraum des Theaters kann anhand vorheriger Anmeldung besichtigt werden.

Das Theater kann durch die Vorbuchung besucht werden.